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Es handelt sich dabei um ein Präventionsprogramm zur Vorbeugung von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen in Kindergarten und Schule, und um Förderung der emotionalen, psychischen Stabilität. Mit der Fähigkeit zur Empathie und mit der Entwicklung von selbstreflexiven Kompetenzen soll verhindert werden, dass sich Kinder weder feindselig noch ängstlich gegenüber Anderen verhalten, da sie deren Absichten, Gefühle und Intentionen besser verstehen können. Stattdessen sollen sich die Kinder in der Kindergartengruppe kooperativer, prosozialer und insgesamt kreativer und aufmerksamer verhalten, wogegen Verhaltensstörungen, wie Aggressivität, Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und oppositionelles Verhalten, in den Hintergrund treten sollen.

Die Kinder beobachten unter Anleitung der Erzieherin im Stuhlkreis wöchentlich eine Mutter im Umgang mit ihrem Säugling. In den Gesichtern von beiden „lesen“ sie deren Gefühlslagen ab. Sie
lernen ihre Beobachtungen zu beschreiben und machen sich Gedanken über unterschiedlichste Motivationen zu den Handlungen. Dann fühlen sie sich in die emotionalen Situationen ein, um letztlich Fragen beantworten zu können, wie es ihnen (den beobachtenden Kindern) wohl selbst in den unterschiedlichen Aktionen ginge. Die Beobachtung und Dokumentation zu den teilnehmenden Kindern übernimmt eine weitere Fachkraft, um Verhaltensänderungen oder Effekte festzuhalten. Je nach Möglichkeit findet Babywatching bei uns einmal pro Woche in jeder Gruppe statt.